Hyrule Warriors: Legends

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Dieses Jahr, im Jahr 2016, soll es ja nun endlich soweit sein und ein komplett neues Zelda- Abenteuer soll veröffentlicht werden. Bis dahin werden wir allerdings noch mit dem neusten HD Ableger „Twilight Princess“ bei Laune gehalten. Doch um dieses Game soll es an dieser Stelle nicht gehen. Denn 2014 hat Nintendo mit Tecmo Koei eine Interessante Kooperation ins Leben  gerufen. Das erste Mal seit Langem gab es mal wieder ein Spiel unter Lizenz und nicht direkt von Nintendo mit dem Helden Link und all seinen Widersachern und Freunden aus fast allen Zelda- Abenteuern. Das ganze wurde in das Gerüst eines Dynasty Warriors gepackt und trotz anfänglicher Skepsis, wurde das Spiel für Wii U ein Erfolg. Das merkte man wohl auch bei Nintendo und Tecmo Koei, also machte man sich ran und kündigte 2015 dann einen Ableger für den 3DS bzw. auch New 3DS an. Dabei sollte vorerst alles beim Alten bleiben, natürlich sollten die bisherigen DLC´s schon im Spiel enthalten sein und trotzdem sollte auch etwas Neues geboten werden. Aber ist denn im Grundgerüst jetzt vieles anders?
Diese Frage können wir nur mit ja und nein beantworten aber rollen wir doch noch einmal alles auf.

Massenschlachten äh Dynasty Warriors mit Masterschwert…!?
Die Story ist schnell erzählt, denn wie so häufig wird ein Held benötigt, DER Held im grünen Gewand, der es vermag die Welt zu retten und Hyrule wieder das Licht des Friedens zu geben. Denn die Wächterin der Zeit wurde vom Bösen besessen und die drei Fragmente, welche das Böse bannen, kehren aus allen Epochen zurück in die Gegenwart. Dabei überrennt das Dunkle Hyrule und das Land wird Grundlegend verändert, nun müsst ihr als Link, zusammen mit Prinzessin Zelda, Medina, dem Goronenkönig und vielen mehr, das Böse dem Erdboden gleich machen.  Ein Episches Abenteuer mit… halt… Moment… wie kann der Goronenkönig und Medina plötzlich wieder im Zelda-Universum auftauchen? Diese Begegnung ist der Geschichte zu verdanken, denn sie vereint fast alle wichtigen Zeldatitel inkl. der wichtigsten Darsteller miteinander aber es ist kein Zelda Spiel, es handelt sich um ein Dynasty Warriors im Zelda-Mantel.

Huch, auf dem 3DS gibt es mehr?!
Der 3DS Ableger bietet euch also die gewohnte Story von der Wii U, wird aber durch den Download Content noch weiter ausgebaut. Der Content wird allerdings hier besser im Strang der gesamten Story präsentiert, weil er eben schon vorhanden ist. Auch die Story um Cia ist, welche über die Updates nachreicht wurde, ist hier in dieser Version schon mit enthalten. So könnt ihr in einer ganz kleinen Storyline erleben, was sie in der Zeit gemacht hat, als sie nicht auf unsere Helden gestoßen ist. Allerdings gibt es einen Haken, die Story wird erst freigegeben, wenn ihr das vormals letzte Kapitel des Spiels gespielt habt. Sonst bleibt im Grunde genommen die Story des großen Bruders aber die Gleiche, bis auf einen Umstand: während ihr nämlich die ersten Schlachten bestreitet, werdet ihr schnell feststellen, das sich neben den schon bekannten Feldern auch weitere Orte für euch öffnen. Denn in der neuen Version gibt es noch eine weitere Sitestory, nämlich die um Linkle. Linkle ist ein junges Mädchen, das denkt sie wäre die wahre Heldin, ihr wisst schon der grüne Anzug und das alles, also schnappt sie sich ihre Armbrust und den Kompass.

Ab jetzt will sie Link und den anderen zu Hilfe eilen, um Hyrule zu retten und das Böse zu verbannen. Leider gibt es da ein Problem, denn trotz ihres Kompasses hat sie einen Orientierungssinn wie ein Stein. Anstatt ihrem Ziel also direkt entgegen zu gehen, wie sie es ja auch vor hat, weicht sie immer mehr vom Weg ab und durchkreuzt Hyrule und sogar die verschiedenen Zeiten und ist dabei orientierungslos. Macht aber nix, schließlich ist sie ja eine Heldin und als eben diese, muss sie nun mal viele Widrigkeiten meistern, um ihr vorherbestimmtes Ziel zu erreichen.
Die Story um das junge Mädchen ist eher ein netter Zeitvertreib der aber Spaß bringt und hat mit der eigentlichen Haupthandlung wenig zu tun. Witzig ist aber eine Tatsache, denn alle die das Spiel auf der Wii U schon durchgespielt haben werden überrascht sein, denn wenn ihr den Legendenmodus beendet, werdet ihr ein Portal durchschreiten und eine Überraschung erleben. Hier ist nämlich noch kein Ende, Link soll nämlich die andere Seite mal eben genauer unter die Lupe nehmen, doch was sich ihm öffnet ist eine völlig neue Welt. Hier trefft ihr dann auch das erste Mal im Spiel auf die Welt von „The Legend of Zelda: The Windwaker“. Ihr werdet Orte Besuchen wie die verschwundene Bastion oder auch das Heimatdorf des Toonlinks Port Monee, auch der Berg auf Drakonia darf nicht fehlen. In all dieses Orten werdet ihr zu dem auch auf die taffe Piratin Tetra treffen, sie begleitet euch auf dem Weg.
Leider wird diese Geschichte, bei der auch viele Elemente aus dem eigentlichen Spiel aufgegriffen werden, erst nach dem kompletten Durchspielen des Legenden Modus frei. Dafür werdet ihr aber mit einer tollen Optik und einen sehr gutem Soundtrack belohnt.

B, B, B, B, Y, B…again
Wer die Dynasty Warriors Reihe kennt, weiß worauf man sich einlässt. Oft werden der Serie ein fehlender Tiefgang und ein stumpfes Gameplay vorgeworfen. Mit diesen Vorurteilen kann der Lizenztitel „Hyrule Warriors“ zumindest ein wenig aufräumen. Im Gegensatz zu den üblichen Tecmo- Massenschlachten, versucht man im Abenteuer Modus des Spiels eine Story zu erzählen und die wichtigsten Zelda- Charaktere miteinander zu verbinden.
Als Link startet ihr eure Reise auf dem Spielfeld und wie nicht anders zu erwarten, schnetzelt ihr euch auf eurem Weg zum Ziel, durch massig Gegnerhorden und bestreitet so das Abenteuer. Natürlich sollt ihr die auf dem Feld markierten Festungen einnehmen und euch so Schritt für Schritt dem Endgegner nähern. Natürlich ist das nicht ganz so gradlinig wie es klingt, immer wieder ändern sich die Bedingungen für den Sieg bzw. ihr erfüllt immer wieder kleinere Missionen. Natürlich stoßt ihr immer wieder auf Gegenwehr, hier empfiehlt es sich die Karte immer im Auge zu behalten, denn seht ihr wie und wo sich die Armee eures Gegenspielers hinbewegen, könnt ihr gekonnt Angreifen und so den Angriff möglichst schnell niederschlagen. Damit ihr aber immer gut gerüstet seid, sammelt ihr auf dem Spielfeld immer neue Items oder gar versiegelte Waffen, diese werden nach dem Sieg erst freigegeben.

Ein Hauch von Rollenspiel in der Hosentasche
Nach jedem Kampf habt ihr die Möglichkeit mit den Aufgesammelten Objekten die Attribute wie „Angriff“, „Verteidigung“ usw. zu verbessern. Das hilft euch dann nicht nur im Kampf, sondern sorgt auch für einen schnelleren Stufenanstieg und zu einer Verbesserung eurer Combo-Fähigkeiten. Soll heißen: ihr drückt nicht nur wild auf euren Knöpfen rum, sondern könnt mit recht einfachen Kombinationen auch diverse Combo ausführen. Aber auch sonst wird einiges für eure Sammelleidenschaft getan, denn auch Herzcontainer, Greifhaken, Bomben und vieles mehr, wollen eingesammelt werden
Damit es nicht all zu langweilig wird, dürft ihr die verschiedensten Charaktere aus dem Zelda-Universum spielen oder einfach völlig andere Waffen benutzen. Dabei fühlt sich der Kampf und das Spielgeschehen immer wieder anders an und sorgt so für eine gewisse Abwechslung. Unterstrichen wird dieses Gefühl in der 3DS Version von der gestiegen Anzahl an Waffen. Denn durch die neuen Figuren, auf dir wir hier aus Spoilergefahr nicht eingehen wollen, habt ihr natürlich auch noch mehr Waffen zur Auswahl. Natürlich geht nicht jede Waffe mit jedem Charakter, aber ein Mix ist durchaus in Grenzen möglich.

Was gibt es denn noch so zu entdecken?
Das Spiel selbst unterteilt sich in insgesamt drei Spielmodi, zum einen der Legenden-Modus, ein freier Modus und der aus dem Wii U Ableger bekannte Abenteuer Modus. Leider wurden die Herausforderungen entfernt und durch die Feen Gefährten ersetzt. Herauszuheben ist dabei nach wie vor der Abenteuer Modus, hier präsentiert sich das Spiel im Stil des ersten Zelda- Abenteuers vom Nintendo Entertainment System. Hier bewegt ihr auch auf bestimmten Arealen hin und her, müsst bestimmte Aufgaben in den Schlachten erledigen und steht auch noch unter hohem Zeitdruck. Schafft ihr alles Aufgaben bekommt ihr eine Wertung und dürft auf das nächste Feld ziehen, um Schätze zu entdecken oder Waffen zu erhalten. In diesem Modus wurde die Kartenauswahl noch erweitert, so gibt es jetzt „Das große weiße Meer“, für diese Karte muss allerdings ein bestimmtes Feld auf der Abenteuer Karte freigeschaltet werden. Natürlich könnt ihr wie immer Waffen, Kostüme und ähnliche Boni´s freischalten. Damit es aber nicht immer der gleiche Ablauf bleibt, hat man hier noch etwas an den Feldern geschraubt. Denn ihr könnt jetzt gezielt bestimmte Waffen freischalten und so schneller voran kommen (ist für die Wii U Spieler interessant, weil man sonst ja alles schon kennt). Natürlich darf auch der Kompass nicht fehlen, er zeigt euch an, was ihr für Items für bestimmte Bereiche benötigt. Doch nicht alles lässt sich ohne weiteres einfach so erspielen, denn für wichtige oder auch besondere Kleidungsstücke müssen erst so genannte Item Karten erbeutet werden. Diese Karten gibt es auf einigen Feldern als Belohnung. Habt ihr sie, könnt ihr damit auf Feldern mit Wildwuchs die Büsche einfach anbrennen und schauen was sich dahinter befindet. Habt ihr beide Karten abgeschlossen folgen noch weitere Karten zu den Themen wie „Majora´s Mask“ und auch „The Twilight Princess“. Laut Nintendo soll es das aber nicht gewesen sein, denn per DLC sollen noch weitere Karten ihren Weg in das Spiel finden, dann darf weiter gerätselt, geschnetzelt und geballert werden.

In „Feen Gefährten“ lassen sich Feen in diversen Krügen, bei euren Aufgaben, auf der Abenteuerkarte finden. Diese könnt ihr dann mit Kleidung und Nahrung versorgen, das Tamagochi lässt grüßen, damit sie stärker werden. Doch im Kampf sind diese Feen durchaus nützlich, denn gegen einen Teil der guten Magieleiste, führen sie einen so herben Schlag aus, dass es die Gegner förmlich vom Feld fegt. Wer also seine Feen-Armee schön pflegt, hat im Kampf bald keine Sorgen mehr. Allerdings ist die Modi durch aus kurios und sicherlich kein Motivationsbringer, sondern wohl eher ein Zugabe seitens der Entwickler. Soll heißen, es bleibt optional und ist für das Spielgeschehen nicht entscheidend.

Hingehört, es klingt noch wie ein Zelda!
Der Soundtrack ist natürlich, wie auch im großen Ableger für die Wii U, sehr stark an die Nintendo- Reihe angelehnt und sorgt bei vielen Momenten einfach für ein schönes Wohlgefühl. Die Melodien sind sehr schön und lassen uns schon fast vergessen, dass es sich eben nicht um die berühmte Reihe handelt. Der Besondere Pluspunkt, durch die neuen Areale kommen auch völlig neue Hintergrundmelodien dazu, vor allem die Mixe aus „Windwaker“ fallen da besonders positiv auf. Aber auch sonst ist vieles dem Lande Hyrule entliehen, da wären die Sounds beim Aufheben von diversen Gegenständen oder gar wenn ihr eine Truhe öffnet. Leider zieht sich diese Soundauswahl auch auf die nichtvorhandene Sprachausgabe, denn die gibt es nicht. Klar eine Erzählerin treibt die Hintergrundgeschichte voran, allerdings nur in englisch und mit deutschen Untertiteln. Die Akteure hingegen stöhnen wie eh und je zu den deutschen Untertiteln. Auf der einen Seite gehört das zum Stil aber auf der anderen Seite dachte ich, es währe mehr Mut da gewesen den Charakteren eine gute Stimme zu verleihen. Aber mich hätte es auch gewundert, wenn man für die 3DS Version noch zusätzlich eine Tonspur eingesprochen hätte.

Kastrierte Optik
Für die Wii U Version schrieb ich im Test folgendes:
„Was mir besonders positiv auffällt, alle Charaktere wurden sehr gut eingefangen, egal ob es Prinzessin Zelda ist, Phai oder auch die Goronen, allesamt sehen sie einfach sehr schön und auch detailliert aus. Das Spiel muss sich auch sonst nicht groß vor anderen Titeln auf der Konsole verstecken, die Grafik wirkt Zeitgemäß, wenn auch nicht bombastisch. Nur sind die Bodentexturierungen etwas matschig, das fällt aber im Getümmel kaum auf. “
Wie sieht das nun mit dem 3DS Ableger aus.
Das Positive vorweg, das Spiel lässt sich sogar in 3D zocken (ja dafür wurde der 3DS ursprünglich ja auf den Markt gebracht) und läuft auch recht flüssig. Dazu kommt, dass die Helden und auch die Gegner gut in Szene gesetzt sind und auch sonst alles an den großen Bruder auf der Wii U erinnert. Denn alle Duelle laufen genau so ab wie einst in der ersten Version.
Doch jetzt kommt leider der Wermutstropfen. Denn das Spiel erscheint trotzdem in einem neuen Look. Die Charaktere sind weniger detailliert und erstrahlen eher in einem Cel- Grafiklook mit schwarzen Rand. Dazu hat man das Gefühl, das die Texturen noch matschiger sind und das viele Effekte, auf Grund der begrenzten Hardware, auf ein Minimum zurückgeschraubt wurden. Das wird vor allem dann klar, wenn die damals in Ingame- Grafik stattfindenden Video, als vorgerendertes Filmchen über den Bildschirm flimmern. Dabei geht tatsächlich ein wenig Atmosphäre verloren. Auch Bodentexturen sind nun nur einfach grün und wesentlich weniger detailliert und Nebel und tief sitzende Wolken fehlen ganz.

Was ist mit diesem „Drei Dee“?
Da das Game ja nun auf dem 3DS zu haben ist, gibt es tatsächlich auch die Möglichkeit den Regler des Handheld auf Anschlag zu schieben und tief in das Geschehen einzutauchen. Das hat leider aber zwei Nachteile, auf die ich gleich eingehen werde.
Auf den ersten Blick sieht die 3D Funktionalität echt beeindruckend aus und schmeichelt dem Auge, so tief drin, mitten in Hyrule, war ich noch nie. Doch nach ein wenig Spielen bemerkt man ein teilweise starkes Ghosting und man sieht einfach alles doppelt. Das scheint aber je nach Szenario immer etwas zu schwanken.
Doch nun der erste Nachteil: Wenn ihr im 3D-Modus spielt, werdet ihr merken, dass die Bildwiederholungsrate bei einem großen Gegneraufkommen doch schon recht fies in die Knie gehen kann und dann macht das Zuschauen und Spielen einfach keinen Spaß mehr.
Der zweite Nachteil: Du hast keinen NEW 3DS? Dann schau den Regler erst gar nicht an, denn er bringt dir nichts. Wieso? Weil der 3DS Modus auf dem normalen 3DS System und dem 3DS XL nicht funktioniert. Die Hardware ist einfach zu schwach, um das 3D Bild zeigen zu können (es ruckelt ja schon beim New 3DS ). Ja, Hyrule Warriors Legend in 3D geht NUR auf dem, New 3DS System.
Allerdings gibt es noch mehr Unterschiede zwischen den Besitzern, welche die Fangemeinde durchaus spalten könnte. Im direkten Vergleich beider Systeme (zwei Spiele, dasselbe Szenario), fällt auch auf, das die Software weiß wenn die Power da ist. Denn auf dem 3DS wird auf dem Spielfeld weniger los sein, denn die Darstellung kann der normale 3DS einfach nicht mehr wuchten. Daher muss das Spiel den Detailgrad also noch weiter zusammenstreichen. Auch was die Weitsicht angeht werdet ihr mit dem alten System nicht wirklich glücklich, denn Objekte wie Zäune und Bäume werden auf dem alten 3DS erst etwas später im Spielfeld platziert um Ressourcen zu sparen. Auch sonst, allerdings fällt dies nur im direkten Vergleich auf, läuft das Game nicht wirklich super flüssig oder butterweich. Man hat immer den Eindruck es kriecht etwas mehr und dieser Eindruck zementiert sich halt, je mehr auf dem Bildschirm los ist.

War das schon alles?
Ich fasse noch mal kurz weitere Änderungen im Spielablauf zusammen, welche sich zur Wii U Version verändert haben und tatsächlich einen angenehmen Mehrwert darstellen. So musstet ihr ja immer quer über das gesamte Spielfeld rennen, um die plötzlich aufkommenden Missionen zu erledigen oder Skulltulas zu erbeuten. Das wurde ein wenig verbessert, denn viele der Hauptmitstreiter auf eurer Karte könnt ihr nun auf dem Touchscreen anklicken und direkt steuern. Auf diese Weise könnt ihr ihm Befehle geben oder gar Items einsammeln und Bereiche verteidigen lassen. Das erleichtert euch die Arbeit ungemein. Auch der Eulenstein ist neu, tretet ihr an dieses Heran, vorausgesetzt ihr habt sie alle aktiviert, könnt ihr euch zu den anderen Steinen transportieren lassen, das erspart eine Menge Lauferei und erleichtert das Erfüllen von Missionen. Zusätzlich wäre noch zu erwähnen, dass es auch eine goldene Ocarina gibt, sie teleportiert bzw. transportiert euch auf der Karte überall hin. Natürlich kommt ihr auch in den Genuss der neuen Charaktere, auf diese wollen wir an dieser Stelle nicht noch weiter eingehen, denn ihr sollt euch ja überraschen lassen.

Fazit
Hyrule Warriors Legends ist doch tatsächlich etwas mehr als nur eine einfache Portierung geworden. Der Titel läuft auch auf dem 3DS bzw. New 3DS genau so ab wie auf der Wii U. Der kleine Ableger beinhaltet alle DLC Inhalte plus noch weiteren Content, welchen es so leider auf der großen Konsole nicht gibt. Die Steuerung über Schultertasten (das Anvisieren) und die Buttons nach wie vor  funktioniert reibungslos und geht schnell in Fleisch und Blut über. Die Story ist gewohnt Flach aber durchaus unterhaltsam und der Umfang gewaltig. Doch schaut man sich die Optik an, muss man schon arg alles zu drücken was man hat, denn während der große Ableger teils sehr schön war, krankt die „kleine Version“ anfach an der Beschränkung der Hardwarebasis. Das Spiel läuft auf dem normalen 3DS nicht immer flüssig und es gibt kein 3D, beim New 3DS gibt es optisch einige Pluspunkte aber im 3D Modi ruckelt es hin und wieder doch recht stark. Doch unter dem Strich läuft das Spiel auf dem neuen 3DS einfach runder und flüssiger (das ist keine Werbung, das ist leider die Tatsache). Leider tröstet das nicht über die recht starke Treppchenbildung und die teils sehr matschigen Texturen hinweg. Am Sound gibt es hingegen nichts zu meckern und auch hier werden die Fans der Zelda-Reihen ihren Spaß haben. Viele bekannte Melodien und coole Mixversionen sorgen wir Freude beim Hören. Wer holt sich den Titel? Alle die von Hyrule Warriors nicht genug bekommen können und noch mehr Inhalt wollen und natürlich alle Fans des Genres, welche eben nicht die Wii U Version daheim haben. Versteht das Fazit nicht falsch, die Mobile Version funktioniert und beschert euch den ein oder anderen tauben Daumen aber die Optik im Vergleich zur großen Version, ist schon nicht so nett. Das Spiel ist nie wirklich hässlich aber eben schön ist es auch nicht. Wer sich aber davon nicht beeindrucken lässt, erhält einen, wenn nicht sogar, den besten Ableger eines Dynasty Warriors im Zelda- Gewand und das als mobile Version.

 

wir danken Nintendo für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares

 

  • Genre: Action
  • Entstehungsjahr: 2016
  • Plattform: N3DS
  • Hersteller: Arzest
  • Publisher: Nintendo

zum Spiel

  • Sprachen: englisch
  • Untertitel: deutsch
  • Spieler: 1

Hyrule Warriors: Legends

6.9

Gesamtwertung

6.9/10

Pro

  • Warriors für Unterwegs
  • auf dem New 3DS flüssig

Kontra

  • das "Downsizing" tut dem Spielt nicht gut
  • ruckelt auf dem 3DS sehr stark
  • wenige Gegner auf dem Spielfeld
  • 3D- Modus ruckelt noch mehr

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Written by 

Fan von Anime/Manga wie Bubblegum Crisis, Armitage III, Gunsmith Cats, Heimliche Blicke, Ranma 1/2 und liebt Filme wie Ghostbusters, Marvel, DC. Spielt allerdings auch gerne Games wie Batman Arkham Reihe, Assassins Creed Origins, Carmageddon und vieles mehr Seit mehr als 17 Jahren Admin von Anime Illusion und immer noch mit Spaß an der Sache.

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