Madoka Magica

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Für Gerechtigkeit kämpfen, ein Traum den einige Menschen haben. Einfach was Gutes tun und das nicht nur durch ehrenamtliche Arbeiten. Einfach Kräfte haben die kein anderer hat und so die Liebsten beschützen. Doch um an diese Kräfte zu kommen muss man eine schwere Entscheidung treffen, etwas geben um etwas zu bekommen. Solch einer Entscheidung sieht sich auch Madoka gegenüber.

Madoka Kaname ist ein Mädchen der achten Klasse und vollkommen normal, sie sieht sich selbst als durchschnittlich. Doch eines Nachts hat sie einen seltsamen Traum, so läuft sie einen langen Gang entlang und findet sich plötzlich auf einem Schlachtfeld wieder. Vor ihr kämpft ein Mädchen gegen etwas Unbekanntes und dann wird sie von einem seltsamen Wesen angesprochen, dann wacht sie auf.

Am selben Tag geht sie mit ihren Freundinnen zur Schule und die Lehrerin stellt der Klasse vor Schulbeginn eine neue Schülerin vor und Madoka traut ihren Augen kaum. Die neue Mitschülerin Homura Akemi, ist das Mädchen aus ihrem Traum und kurz darauf überschlagen sich die Ereignisse.
Denn plötzlich hört das kleine Mädchen Stimmen in ihrem Kopf, Stimmen die nach Hilfe schreien und sie folgt diesen Hilferufen. Auch hier trifft sie der Schlag, denn die Stimme ist das seltsame Wesen aus ihrem Traum und stellt sich bei ihr als Kyubey vor.

Doch für Plaudereien bleibt keine Zeit, denn die Gefahr in Gestalt einer Hexe und das seltsame neue Mädchen aus der ihrer Klasse lauert überall. Dann steht Plötzlich Homura vor ihr und will sich Kyubey schnappen aber im selben Augenblick erscheint Madokas beste Freundin Sayaka und stellt sich dem seltsamen Mädchen in den Weg. Beiden gelingt es dadurch zu fliehen, noch auf der Flucht werden sie aber von einem anderen Mädchen aufgehalten. Diesen Mädchen erklärt den beiden, dass sie von Keybey auserwählt wurden um Magical Girls zu werden und in den Kampf gegen böse Mächte und Hexen zu ziehen.
Kyubey selbst erklärt dabei, das sie so die Möglichkeit haben sich einen Wunsch zu erfüllen und für diesen einen Wunsch begeben sie sich in Lebensgefahr. Aber weder Madoka noch Sayaka fällt derzeit ein Wunsch ein, für den es sich lohnt sein Leben aufzugeben um als Magical Girl zu Kämpfen. Um ein Magical Girl werden zu können benötigt man einen sogenannten „Soul Gem“, dieser wird aus dem Wunsch heraus geboren und stellt die Kraftquelle der Kämpferinnen dar.
Wenig später allerdings soll einer von beiden kaum noch eine Wahl haben sich für den Kampf und für ihren Wunsch zu Opfern…

zum Anime
Madoka Magica entstand 2010/2011 unter der Regie von Akiyuki Shinbo, welcher sich schon für „The Soul Taker“ verantwortlich zeigte. Das originale Charakterdesign stammt von Ume Aoki und wurde von Takahiro Kishida für die Serie adaptiert. Dabei umfasst die Serie 12 Episoden die jeweils ca. 25 Minuten lang sind.
Natürlich zog es auch einen Manga nach sich und Filme zur Serie soll es auch geben, zu dem wurde die Serie bei der Animation Kobe als „beste TV Serie“ ausgezeichnet.
Der Zeichenstil ist auch etwas gewöhnungsbedürftig, so sieht man immer eine leichte Struktur, als würde der Anime auf einem strukturierten Blatt Papier stattfinden, ist aber schön anzusehen.
Das Opening ist übrigens von ClariS und heißt „Connect“, das Ending kommt hingegen von Kalafina und heißt „Magia“.
Die deutsche Fassung erscheint bei uns in insgesamt drei Volumes, die erste DVD wird am 30. März 2012 erscheinen, die zweite DVD dann am 27. April und die dritte Volume am 25. Mai 2012.

Fazit
Madoka Magica ist eine etwas andere Magical Girl Serie, sie sieht niedlich aus und behandelt aber trotzdem auch ernstere Themen wie Neid, Habgier und den Tod. Allerdings muss man auch hier sehen, eine gewisse Parallele zu DER Magical Girl Serie „Sailor Moon“ gibt es auch. So ist Kyubey das, was die Katze in Sailor Moon war. Das Bindeglied um eine Kämpferin zu werden. Bei den Hexen verhält es sich ähnlich, entwickelt aber seinen eigenen Stil. Die deutsche Synchronisation ist durchaus gut. Allerdings macht es uns etwas stutzig, das die Wörter „Magical Girl“ so extrem oft vorkommen und betont werden. Die Animationen sind durchweg hochwertig und wissen zu überzeugen, knall bunt kommen vor allem die Kämpfe gegen die Hexen daher, oft sieht es auch wie eine Stoffwand aus Flicken, der Stil ist doch recht eigenwillig. Uns hat der Anime durchaus gefallen, auch wenn wir sicherlich nicht mehr ganz in das Altersraster passen. Wer also noch seine Augen und Ohren offen hält für neue Serien in solchen Formaten, sollte hier mal genauer hinschauen.

 

wir danken Universum Anime für das Rezensionsmaterial

 

  • Genre: Fantasy/Drama
  • Entstehungsjahr: 2010
  • Typ: Serie
  • Regie: Akiyuki Shinbo
  • Charakterdesign: Ume Aoki

zur DVD/Blu Ray

  • Sprachen: japanisch DD 2.0, deutsch DD 5.1/japanisch DTS HD 2.0, deutsch DTS HD 5.1
  • Untertitel: deutsch
  • Extras: Audiokommentare, Sammelflyer, Trailer, Textless Opening

Madoka Magica

Madoka Magica
8.2

Gesamtwertung

8.2 /10

Pro

  • gute deutsche Synchronisation
  • interessante Geschichte
  • kein schnulziger Magical Girl Anime

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Written by 

Fan von Anime/Manga wie Bubblegum Crisis, Armitage III, Gunsmith Cats, Heimliche Blicke, Ranma 1/2 und liebt Filme wie Ghostbusters, Marvel, DC. Spielt allerdings auch gerne Games wie Batman Arkham Reihe, Assassins Creed Origins, Carmageddon und vieles mehr Seit mehr als 17 Jahren Admin von Anime Illusion und immer noch mit Spaß an der Sache.

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