Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney

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Es ist eine stürmische Nacht hoch oben über den Dächern von London. Phoenix Wright und Maya sind im Landeanflug auf die britische Hauptstadt. Ein Austauschprogramm der internationalen Anwaltskammer führt sie dorthin, hier sollen sie die Gepflogenheiten eines britischen Gerichtes kennenlernen. Doch schneller als gedacht, wird aus der Lehrreise, ein Kampf um die Freiheit vor Gericht. So hatte sich Phoenix seinen Aufenthalt in London nicht vorgestellt, völlig unvorbereitet soll er Sophie de Narrateur vor Gericht vertreten. Diese wird ihm und Maya von Gloria vorgestellt, welche ihm auch noch rät, dass sich Sophie für schuldig erklären und sie so das Strafmaß der Staatsanwaltschaft akzeptieren soll. Immer noch steht Phoenix völlig unwissend da. Weswegen steht Sophie denn überhaupt vor Gericht?  Aber was hilft es, auf in den Kampf und sich vor Gericht erst mal anhören welche Anklage Sophie zur Last gelegt wird. Ob das mal gut geht?

Ein paar Tage später befinden sich Professor Layton und Luke in ihrem Büro, draußen tobt ein unheimliches Gewitter. Passend dazu erzählt der Professor, Luke von den alten Hexenprozessen. Für Hexenprozesse gibt es Belege, für Magie jedoch nicht. Das heißt natürlich nicht, dass es keine gibt. Luke macht sich aber eher Gedanken wegen des Unwetters, vielleicht hat er auch etwas Angst, was er natürlich nie zu geben würde. Um ihn abzulenken, lässt ihn der Professor ein Rätsel lösen.

Als sie sich gerade auf den Heimweg machen wollen, steht zu so später Stunde noch ein junges Mädchen vor ihrer Tür. Die Unbekannte übergibt Layton einen Brief, dieser ist von seinem ehemaligen Studenten Will Crash. Er schreibt dem Professor: „ Mein Leben ist in Gefahr, etwas verfolgt mich und ich weiß nicht ob ich entkommen kann. Alles begann in einer rätselhaften Stadt, mit Namen Labyrinthia, welche auf keiner Karte zu finden ist. Dort ereigneten sich eine Reihe unglaublicher Geschehnisse. …..Ich floh mit Sophie, weil ich denke sie ist der Schüssel zu den Geheimnissen der Stadt.“ Den Brief noch in der Hand schaut der Professor Sophie ungläubig an. Welche Geheimnisse verbergen sich in der Stadt Labyrinthia? Natürlich stellt sich die Frage, wer hinter Sophie her sein sollte und ihre Antwort ist mehr als mysteriös und unglaublich: Hexen.
Luke und der Professor können es gar nicht glauben, wirklich echt Hexen? Trotzdem wollen sie ihr zur Seite stehen, Sophie übergibt dem Professor ein Buch, das Historia Labyrinthia, in diesem sind alle Aufzeichnungen der Stadt enthalten seit dem es sie gibt.

Doch bevor sie sich weiter damit beschäftigen können, vernimmt Luke ein leises Pochen am Fenster. eine Taube schlägt mit ihrem Schnabel gegen die Scheibe und bittet so um Einlass. Aus Mitleid wegen des Regens lässt Luke sie herein, ein Fehler wie alle bald merken müssen. Denn die Taube ist eigentlich eine Hexe und entführt Sophie, ohne dass der Professor oder Luke etwas dagegen unternehmen können. Trotzdem das beide immer noch an der ganzen Geschichte zweifeln, müssen sie Sophie finden und befreien. Eine wilde Jagd durch London beginnt…

Gameplay
Im Spiel versuchen Professor Layton, Luke, Phoenix Wright und Maya dass Geheimnis von Labyrinthia zu lösen. Das Spiel verfügt über eine Sprachausgabe und animierte Zwischensequenzen. Der Spieler kann mit Professor Layton die Umgebung erkunden, Gegenstände untersuchen und mit verschiedenen Personen interagieren um Hinweise auf die Lösung des Rätsels von Labyrinthia zu finden. Die Steuerung ist wie in allen andere Professor Layton Teilen, in den unterschiedlichen Umgebungen gibt es mal leichtere, mal schwere Rätsel zu lösen. Dabei ist die Story immer so gestrickt, dass die Entwickler immer ein Alibi haben, um ein neues Rätsel auf den Bildschirm zu bringen. Immer wenn bestimmte Bereiche „untersucht“ werden, findet ihr auch Hinweismünzen, welche sich als sehr nützlich erweisen können. Also immer die Augen aufhalten und Münzen einsammeln!
Spielt ihr mit Phoenix Wright so müsst ihr vor Gericht wieder die Widersprüche in den Zeugenaussagen finden, um so an euer Ziel zu kommen. Auch hier kann man die eine oder andere Hinweismünze gut gebrauchen.

Grafisch gibt es zu Professor Layton vs. Phoenix Wright nicht allzu viel zu sagen. Vorgerenderte Comicsettings, welche alleamt wenig dynamisch sind, wechseln sich mit schön animierten Zeichentricksequenzen ab und sehen sehr schön aus. Interessant ist auch der Mix aus dem Charakterdesign von Phoenix Wright aus dem Hause Capcom und dem Charakter- und Artdesign von Level 5.

Fazit
Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney ist ein gutes solides Spiel, bei dem das Crossover nicht an alle Ecken funktioniert. Obwohl die Story doch sehr skurril ist, tut es dem Rätselspaß keinen Abbruch. An allen Ecken und Enden sind wieder bunte und Knifflige Rätsel zu finden, welche manchmal einen echt verzweifeln lassen können. Aber dank der Hinweismünzen sind auch diese Hürden überwindbar. Für Layton und Phoenix Wright- Fans ist das Spiel sicherlich ein absolutes Muss, alle anderen sollten vorher einfach mal Probespielen.

 

wir danken Nintendo für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares

 

  • Genre: Rätsel
  • Entstehungsjahr: 2014
  • Plattform: N3DS
  • Hersteller: Capcom/Level 5
  • Publisher: Nintendo

zum Spiel

  • Sprachen: deutsch
  • Untertitel: deutsch
  • Spieler: 1

Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney

7.6

Gesamtwertung

7.6/10

Pro

  • tolle Rätsel
  • für Fans ein Leckerbissen

Kontra

  • funktioniert und harmoniert nicht überall
  • Story sehr skuril

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