Vernasch mich! – Tsumamigui

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Nachbarschaft kann oft schon etwas Schönes sein, man hilft sich gegenseitig, geht mal was trinken oder grillt mal zusammen. Oder ergeht es euch es auch oft so, das ihr auch gerne wissen würdet, was der Nachbar oder auch die Nachbarin nebenan tut? Vielleicht habt ihr euch sogar schon mal von einer Nachbarin angezogen gefühlt und wolltet diese auch unbedingt?
Was ihr sicherlich noch nicht erlebt habt, das der Hauseigentümer und  Hausmeister einen Sexshop betreibt oder die Mietparteien bei euch auch mal ein und aus gehen.
Doch genau so geht es in einem Apartmenthaus irgendwo in Japan zu, hier sind der Nachbarschaft kaum Grenzen gesetzt und auch die Nachbarschafthilfe kommt hier nicht zu kurz.
Allen voran ist da der junge Satoru Tsuzaki, er kümmert sich stets um die kleinen Probleme seiner Nachbarn, denn er hilft beim Lernen, beim Umzug usw., ein sehr unschuldiger und doch leicht verliebter junger Mann. Denn er hat sich in die hübsche junge Witwe Chiho Mizumori verliebt, ist aber zu schüchtern ihre seine Gefühle zu offenbaren.
Das wohl größte Problem ist, dass Chiho noch zu sehr in ihrer Trauer gefangen ist und so immer den Eindruck erweckt, dass sie keinen an sich heran lässt. So hat es sich Mikoto Momota zur Aufgabe gemacht mit Fotos seiner Angebeteten Geld zu machen. Jedes Mal wenn sie Chiho sieht, macht sie ständig Fotos und versucht sie zum Lachen zu bewegen, danach geht’s dann zu Satoru um ihm die Fotos  zu verkaufen.

Dann ist noch Mikotos jüngere Schwester Konomi, sie hängt ständig an ihm rum und bezeichnet ihn als Vater, das verwirrt ständig die Leute und sorgt auch eines Tages für Verwirrung bei Kanae Hasuma. Denn sie schaut sich gerade das Apartmenthaus an und stößt dabei auf Konomi und den jungen Satoru und nimmt natürlich das gleiche an, kann es aber nicht ganz nachvollziehen, da er ja noch so jung ist.

„… sie sind schon Vater, sie sind doch noch so jung…“

Wenig später zieht sie selbst mit ihrem Mann, der ja ständig auf Geschäftsreise ist, in das Apartmenthaus ein und lässt sich beim Umzug vom verliebten Junggesellen helfen. Kurz darauf stoßen Kanae, Chiho und auch Satoru aufeinander, hier bemerkt die wirklich sehr attraktive Kanae, dass ihr Nachbar doch sehr verliebt ist. Sie bietet ihm an zu helfen. Von nun an beginnen für ihn die aktiven Lehrstunden.
Regelmäßig treffen sich die attraktive Kanae und der junge Satoru zum Sexdate, das ganze natürlich als Lehrerin und Schüler. Er soll nach und nach lernen seine Angebetete zu verführen und ihr Herz zu öffnen.
Doch das ist nicht die einzigen seltsamen Dinge, der Hausmeister und Vermieter betreibt in seinem Büro einen Hauseigenen Sexshop. Hier können die Mieter immer alles rund um das Thema Sex erwerben. Dann ist da noch die junge Natsume Kawamura, sie selbst ist ein Magical Girl mit einer sprechenden Schildkröte auf dem Kopf, doch was sie treibt bleibt eher im Verborgenen.
Doch wird es dem jungen Satoru mit der Hilfe von Kanae gelingen, seine angebetete Chiho für sich zu gewinnen? Wieso hat der Haumeister einen Sexshop in seinem Büro und was zum Teufel macht das Magical Girl in dem Haus?

zum Anime
Diese 2003 produzierte Anime, unter der Regie von Hiromi Yokoyama, basiert auf dem gleichnamigen erotischen PC- Game. Diese Spiel, welches 2002 in japan veröffentlicht wurde, war zu der Zeit das meistverkaufte PC- Spiel in Japan. Die Charaktere, die man hier trifft, sind auch alle im Spiel um umgekehrt enthalten. Namen und auch der grobe Handlungsstrang sind übernommen worden, so hat man eine recht genaue Animeumsetzung. Doch nicht nur der Anime kam nach dem Spiel, auf Grund des Erfolges, zog es auch eine erotische Realverfilmung nach sich.

Fazit
Zum Ersten muss man hier noch mal betonen, dass es sich hier um einen Anime im Hentai/Ecchi- Bereich handelt. Daher ist dieser nicht unter 18 Jahren geeignet, doch wer dieses Alter erreicht hat und auch auf die etwas softere Variante in Sachen Sex steht, wird hier gut bedient. Man wird in zwei ca. 28 minütigen Episoden behutsam durch den Anime geführt. Wobei die erste Episode dazu dient die Charaktere einzuführen und die erste Lehrstunde zwischen Kanae und Satoru zu zeigen. Das Szenario ist stets recht einfach gestrickt und wirkt sehr normal, so bekommt man den Eindruck, dass so etwas oder auch so ähnlich bei einem selbst um die Ecke passieren könnte.
Auch die Charaktere sind stets sexy und sehr attraktiv gezeichnet, für jeden Hentaifan ist hier etwas dabei, wer aber auf härtere Gangart steht ist hier falsch. Guter erotischer Anime ohne das es zu viel wird.

SF meint
„Vernasch mich!“ oder wie er im Original heißt „Tsumamigui“, weiß den Erotikfan zu begeistern, keine übertriebenen Sexszenarien oder gar sehr exotischen  Spiele oder Ähnliches. Hier stimmt der Inhalt mit dem Titel überein, ein Hentai zum ins Herz schließen, ich kann ihn nur empfehlen. Irgendwie ist es halt ein wenig Alltag und das gefällt, gut gemacht.

 

wir danken Anime House, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares

 

ab 18 Jahren freigegeben

  • Genre: Ecchi/Romance
  • Entstehungsjahr: 2013
  • Typ: Serie
  • Regie: Hiromi Yokoyama
  • Charakterdesign: Toshihide Masudate

zur DVD

  • Sprachen: japanisch, deutsch DD 2.0
  • Untertitel: deutsch
  • Extras: –

Vernasch mich! - Tsumamigui

7.2

Gesamtwertung

7.2/10

Pro

  • kurzweilig
  • für Ecchi- Fans
  • recht liebevoll umgesetzt

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Written by 

Fan von Anime/Manga wie Bubblegum Crisis, Armitage III, Gunsmith Cats, Heimliche Blicke, Ranma 1/2 und liebt Filme wie Ghostbusters, Marvel, DC. Spielt allerdings auch gerne Games wie Batman Arkham Reihe, Assassins Creed Origins, Carmageddon und vieles mehr Seit mehr als 17 Jahren Admin von Anime Illusion und immer noch mit Spaß an der Sache.

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