Blood- C

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Ab ins Dorf, denn hier herrscht Ruhe und Frieden. Da begrüßen sich Biber und Specht noch am Morgen und die Menschen kennen einander. So kennt man das, doch ein Dorf hat sicherlich auch eine dunkle Seite, eine Seite die bei Tageslicht nicht zu sehen ist und die auch keiner sehen möchte. Sicherlich haben eine Bewohner auch die ein oder andere „Leiche“ im Keller. Ähnlich verhält es sich bei Blood-C, lest aber selbst.

Saya Kiseragi ist ein einfaches, herzensgutes und auch sehr tollpatschiges Mädchen und wohnt mit ihren Vater, dem Schreinpriester Tadayoshi, in einem etwas abgeschiedenen Dorf. Hier verbringt sie ihre Jugend und verlebt wundervolle Tage, geht einfach zur Schule und verbringt ihre Zeit gerne im Café „Guimauve“. Dort arbeitet ihr freundlicher und fürsorglicher Nachbar Fumito Nanahara und versorgt Saya und dessen Vater mit Essen, weil keiner von beiden Kochen kann, also eine schöne Nachbarschaft mit helfender Hand.
Tagsüber ist sie zu dem in der Schule und hat dort gute Freunde mit denen sie sich über die Probleme des Lebens unterhalten kann. Im Sportunterricht ist sie richtig gut und ist zu dem immer für Andere da.
Doch wehe es wird Nacht, hier zeigt sich Saya von einer ganz anderen Seite, so sitzt sie Abends ihrem Vater im Schrein gegenüber und er überreicht ihr ein Schwert, das Goshinto und wünscht ihr alles Gute für den Kampf. Denn nachts wird das Dorf von seltsamen aber gefährlichen Kreaturen heimgesucht, den sogenannten Furukimono und die junge Saya ist die Einzige die den Kreaturen die Stirn bieten kann. Tut sie es nicht würden sie über die Dorfbewohner herfallen und sie regelrecht zerfetzen. Also macht sie sich Nacht für Nacht auf um die Dämonen zu bezwingen, doch etwas stimmt nicht im dem Dorf, die Bewohner haben ein dunkles Geheimnis. Doch wie sieht dieses Geheimnis denn aus…?

zum Anime
Die zwölfteilige Anime-Serie aus dem Studio Production I.G und dem Manga-Quartett CLAMP ist ein echtes Kontrastprogramm, gegen das sogar Elfen Lied alt aussieht. Erst werdet ihr als Zuschauer schön eingelullt und könnt euch entspannt zurück lehnen. Der Tagesverlauf von Saya wird mit zarten Pianoklängen von Naoki Sato begleitet. So erlebt ihr in der ersten  Hälfte jeder Episode den Tagesverlauf von Saya in ruhigen Bahnen und erfahrt wie ihre Freunde über das Dorf denken, was sie an der Schule macht und wie ihre Freizeit aussieht. Wird es dann aber Abend gibt’s einen dicken Cut. Ab hier bekommt ihr das volle Blutbad serviert und das junge, sonst tollpatschige Mädchen, welches sonst immer über ihre eigenen Füße stolpert, verpasst den Dämonen die volle blutige Breitseite, bis der Bildschirm nur noch im satten Rot erstrahlt. Dabei läuft sie engelsgleich durch Waldwege und durch das Wasser, um alles um sie rum und sich selbst in ein einziges Rot zu tauchen. Dabei wird auch mit Innereien nicht gespart, hier fliegt alles durch die Gegend was zu fliegen möglich ist. Wenn die Dämonen auf Menschen los gehen bekommt ihr wirklich alles von einem Menschen zu sehen und wir meinen alles. Nichts für Softies, denn oft weiß man nicht ob man kotzen soll oder sich einfach nur ekelt. Von CLAMP ist man so etwas nicht gewohnt, gerade deswegen könnte man doch etwas in schreckstarre fallen.
Der 2011 entstandene Anime umfasst ganze 12 Episoden unter der Regie von Tsutomu Mizushima, dabei stammt das Original-Charakterdesign von CLAMP und wurde für die Serie von Kazuchika Kise adaptiert.
Da die Serie ein bösen Cliffhanger hat, gibt es noch einen Film der die Story weiter erzählt- Blood-C: The Last Dark. Dieser lief ab 2. Juni 2012 in den japanischen Lichtspielhäusern.
Die Serie erscheint hierzulande bei Animaze auf drei Blu Ray´s oder DVDs und auch der Film wurde von Animaze schon lizensiert und wird wohl im April 2013 bei uns in den Handel kommen.

Fazit
Blood-C beginnt mit der ersten Volume recht zögerlich, doch gewinnt ab der Mitte recht derbe an Fahrt. Mit derbe meinen wir vor allem die Gewaltdarstellung, hier solltet ihr euch überlegen ob ihr es schauen möchtet. Denn der Gore-Faktor steigt fast ins unermessliche an und ist nichts für Minderjährige oder zarte Gemüter. Für Fans des Franchises bietet es genau das was sie erwarten und setzt sogar noch einen drauf, auch wenn der Plot Anfangs etwas platt erscheinen mag. Wir hatten unseren Spaß und schätzen diese krassen Gegensätze und freuen uns schon auf den Film.

Zur deutschen Sprachfassung: Hier war diesmal nicht Aaron Films beteiligt sondern das in Berlin sitzende und noch recht junge Synchro-Studio Sound Company Audiopost Berlin. Die Sprecher passen soweit auch alle auf die Figuren, einzig der Vater von Saya kam etwas träge und lustlos rüber, wir ordnen das aber der eher etwas kühlen Art des Vaters zu. Unter dem Strich finden wir die deutsche Fassung durchaus gelungen, natürlich findet ihr auch die japanischen Sprachfassung auf den Discs.

 

wir danken Animaze/I-ON für das Rezensionsexemplar

ab 18 Jahren freigegeben


  • Genre: Action/Horror
  • Entstehungsjahr: 2005/2006
  • Typ: Serie
  • Regie: Tsutomu Mizushima
  • Charakterdesign: CLAMP, adaptiert von Kazuchika Kise

zur DVD/Blu Ray

  • Sprachen: japanisch, deutsch DD 5.1/ japanisch, deutsch HD DTS
  • Untertitel: deutsch
  • Extras: Wendecover, Trailer

Blood- C

Blood- C
7.6

Gesamtwertung

7.6 /10

Pro

  • viele Stimmen gut besetzt
  • Anfangs etwas langatmig
  • ein Fest für Gore- Fans

Kontra

  • Sayas Vater klingt lieblos abgelesen

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Written by 

Fan von Anime/Manga wie Bubblegum Crisis, Armitage III, Gunsmith Cats, Heimliche Blicke, Ranma 1/2 und liebt Filme wie Ghostbusters, Marvel, DC. Spielt allerdings auch gerne Games wie Batman Arkham Reihe, Assassins Creed Origins, Carmageddon und vieles mehr Seit mehr als 17 Jahren Admin von Anime Illusion und immer noch mit Spaß an der Sache.

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